So. Jan 29th, 2023

Inhaltsverzeichnis

Aloen – ein Blickfang in jeder Wohnung oder Garten

Die meisten kennen vor allem die Aloe Vera als Vertreterin der Aloen. Jedoch zählen zur Familie der Aloen über 500 Pflanzenarten.

In der Regel kann man sie gut durch optische Merkmale wie Blattfarbe, Blattform, Zahnung der Blätter, Wuchshöhe oder durch ihre Blüten unterscheiden. Grob kann man die Aloen in drei Hauptkategorien unterteilen: Die Baum-Aloen, die Strauch-Aloen und die stammlosen Aloen. Grundsätzlich können alle Aloe-Arten als Zimmerpflanzen kultiviert werden. Die richtigen Standortbedingungen, genügend Platz und die richtige Pflege sind entscheidend für den Erfolg. Ein geeignetes Substrat ist ebenfalls eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Wachstum. Da alle Aloe Arten zur Familie der Sukkulenten zählen, gibt es kleine Besonderheiten beim Gießen und Düngen zu beachten.

Der richtige Standort für die Aloen

Aloen lieben in der Wachstumsperiode einen voll sonnigen Standort

Durch ihre ursprüngliche Herkunft sind Aloen ganz klar Sonnenanbeter, die einen warmen, vollsonnigen Standort liebt. Als Zimmerpflanze eignen sich die Aloen sehr gut, wenn man ihnen den richtigen Standort bietet. Ein Platz am Südfenster oder in einem Wintergarten eignet sich perfekt um den vorlieben der Aloen gerecht zu werden. Temperaturen im Bereich von 20 bis 25 °C sind für Aloen ideal. Allerdings vertragen Aloen auch dunklere Standorte. Sie wachsen hier allerdings deutlich langsamer und werden ein bisschen weniger Grün.

In den warmen Monaten fühlen sich Aloen auch im freien, an einem sonnigen Platz, sehr wohl

Im freien sind die Pflanzen in Gegenden jenseits des Südeuropäsichen Raums nur schwer zu kultivieren, denn Aloen vertragen keine anhaltenden Temperaturen unter 0 °C. Daher empfiehlt es sich sie am besten im Blumentöpfe zu pflanzen und im Winter ins Haus zu holen. Im Frühling, ab ungefähr Mitte Mai, können die Aloe Pflanzen wieder aus dem Winterquartier an einen sonnigen Platz im Freien gestellt werden. Keine Gefahr durch Spätfröste vorrausgesetzt. Allerdings sollten die Pflanzen sehr langsam an ihren neuen Standort gewöhnen werden. Wird sie direkt aus dem Haus in die pralle Sonne gestellt, kann sich Sonnenbrand auf den Blättern zeigen. mit den fallenden Temperaturen im September, sollten die Pflanzen wieder ihr Winterquartier beziehen um jegliche Gefahr von Frostschäden zu verhindern. Ein heller Raum mit milden Temperaturen von maximal 15 °C ist hierfür sehr gut geeignet.

Welche Erde eignet sich für die Aloen?

Auch das richtige Substrat ist entscheidend für ein kräftiges Wachstum und eine gesunde Aloe

Nicht nur an den Standort, sondern auch an das Substrat stellen Aloen ganz spezielle Ansprüche: Mineralisch, nährstoffreich und auch humusarm muss das Substrat für den Anbau der Pflanzen sein. Zwar ist auch eine Kultivierung in normalem Blumensubstrat möglich, das Wachstum ist hier jedoch deutlich schwächer als in einem guten Substrat. Zudem sollten Aloen beim Einsatz von normalem Universalsubstrat häufig in neues Substrat umgetopft werden. Eine gute Durchlässigkeit des Bodens ist für Aloen besonders wichtig, um Staunässe und damit verbundene Erkrankungen, wie häufig auftretende Pilze, zu vermeiden. Eine Kakteen- oder Sukkulentenerde als Substrat, eigent sich besonders gut, da diese die Bedingungen der Aloen gut erfüllt. Alternativ kann eine hochwertige Zimmerpflanzenerde mit Sand, Urgesteinsmehl und Blähtonbruch gemischt werden. Ein hochwertiges Substrat versorgt die Pflanzen bestmöglich mit Nährstoffen. Eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Wachstum. Die Beimischung von Sand sorgt für eine gute Durchlüftung und eine gute, und für Sukkulenten sehr wichtige, Wasserdurchlässigkeit. Urgesteinsmehl und Blähtonbruch geben dem Boden mehr Struktur und Stabilität, sodass die Erde nicht so schnell absackt und zusammenfällt.

Eine gute Drainage hilft Staunässe und somit Wurzelfäule und Krankheiten zu verhindern

Tipp um Kakteen- und Sukkulentenerde selber zu mischen: Will man Kakteenerde selber herstellen, empfiehlt es sich etwa 50 % Universalerde mit 10 % Quarzsand, 30 % Blähtonbruch und 10 % Urgesteinsmehl aus Basalt oder Granit mischen. So erhält man ein lockeres, gut durchlüftetes Substrat, das Wasser und Nährstoffe gut speichern kann und gleichzeitig Staunässe vermeidet.

Aloen einpflanzen

Auch der Topf sollte nicht zu klein gewählt werden um eine gesunde Aloe zu ziehen.

Das Einpflanzen von Aloen ist einfach und gelingt so gut wie immer. Benötigt wird ein Blumentopf, der für die Größe der Pflanze geeignet ist. Um eine gute Drainage zu schaffen empfiehlt es sich etwas Blähton unten in den Topf zu geben und die Pflanzen so vor Staunässe zu schützen. Die Aloen werden dann einfach in den Topf gestellt und die Wurzeln mit Erde bedeckt. Die Erde leicht andrücken und gut angießen. So eingetopft können die Pflanzen an einen möglichst sonnigen, warmen Standort gebracht werden. Binnen weniger Wochen, wachsen die Pflanzen im Substrat an.

Aloen richtig gießen

Das richtige gießen gehört zu den Erfolgsschlüsseln

Als Sukkulente sind Aloen in der Lage, Wasser in ihren Blättern zu speichern und so über längere Zeit Trockenheit zu trotzen. Im Vergleich zu anderen Zimmerpflanzen benötigen sie daher selten Wasser und reagiert sehr empfindlich auf Staunässe. Dennoch sollte das Substrat stets feucht gehalten und ein vollständiges austrocknen verhindert werden. Werden Aloen gegossen, ohne dass das Wasser abfließen kann, wird durch die Wassersättigung die Bodendurchlüftung gehemmt und es kann zu Wurzelfäule kommen.

Das Gießen über die Blätter kann zu Problemen führen

Bei rosettenbildenden Pflanzen wie den Aloen ist es außerdem wichtig, beim Gießen das Wasser nicht über die Blätter laufen zu lassen. Sonst kann ein Wasserstau im Herzen der Rosette entstehen – dies begünstigt Pilzbefälle und kann dazu führen, dass die Pflanze zu faulen beginnt. Am besten eignet sich für Aloen kalkarmes Wasser, wie beispielsweise Regenwasser oder Mineralwasser.

Doch wie oft sollte man Aloen gießen? Im normal Fall reicht es aus, Aloen einmal pro Woche zu gießen. Der richtige Zeitpunkt lässt sich gut durch die Fingerprobe bestimmen: Wenn die Erdoberfläche trocken ist, kann wieder gegossen werden.

Bei jungen Aloe Pflanzen ist erhöhte Vorsicht geboten.Da ihre kleinen Blätter noch nicht soviel Wasser speichern können, sollten sie häufiger und dafür mit weniger Wasser gegossen werden. Auch hier gilt es Staunässe auf jeden Fall zu verhindern.

Ein unbeheiztes Treppenhaus eignet sich bestens um Aloen die in der warmen Zeit des Jahres draußen stehen zu überwintern

Da Aloen in Mitteleuropa oder noch weiter nördlich ihrer eigentlichen Herkunft aufgrund des kühleren Klimas zur Winterruhe kommen, ist es wichtig, den Gießrhythmus der Pflanze anzupassen. In ihrem kühlen Winterquartier sollten Aloen nur so gegossen werden das der Wurzelballen nicht austrocknet. Das Risiko von Wurzelfäule durch zu viel Nässe ist während des Winters deutlich höher, da die Aloen nicht so viel Wasser aufnehmen wie während der Wachstumsphase in den warmen Monaten des Jahres.

Aloen richtig düngen

Düngen hilft den Aloen sich prächtig zu entwickeln

Aloen stammen ursprünglich aus den wüstenähnlichen Regionen der arabischen Halbinsel. Die Nährstoffversorgung der Pflanzen ist dort nur sehr begrenzt möglich. Sie braucht deshalb natürlicherweise nur wenig Dünger. Dennoch ist eine gelegentliche Düngung von Aloen bei der Kultivierung Zuhause sinnvoll, vor allem wenn sie als Heilpflanze genutzt wird. Sie bildet dadurch kräftigere, gesunde Blätter mit viel Gel aus, auch wenn die Blätter meist etwas kleiner bleiben als bei der Kultivierung in südlichen Regionen im Freiland.

Während der warmen Monate im Freien ist es deshalb gut, Aloen circa alle zwei Wochen über das Gießwasser zu düngen. Die Nährstoffe verteilen sich so besser im Substart und sind schneller für die Pflanzen verfügbar. So sorgen sie besonders gut für ein gesundes und kräftiges Wachstum. Hierfür empfiehlt sich ein organischer Sukkulenten- oder Grünpflanzendünger.

Direkt nach dem Umtopfen müssen Aloen, wie alle anderen Pflanzen, nicht gedüngt werden, da die Nährstoffvorräte der frischen Erde hier völlig ausreichen, um die Pflanzen zu versorgen. In der Zeit der Winterruhe, zwischen Oktober und April, ist eine Düngung der Pflanze auch nicht notwendig.

Aloen und ihre Blüten

Etwa ab dem 3. Lebensjahr blühen Aloen einmal im Jahr. Eine kühle Überwinterung fördert die Blüte. Ein heller Raum, in dem die Temperaturen von etwa 10°-15° Celsius herrschen, ist optimal geeignet. In dieser Zeit wird nicht gedüngt und sehr wenig gegossen.

Blütenstand einer Aloe Vera Barbadensis Miller

Mit Erreichen der Geschlechtsreife bekommen Aloen im Frühling einen Blütenstand, der schnell aufrecht wächst und sich häufig verzweigt. Am Ende des Blütenstandes bildet sich eine Traube aus Blütenansätzen. Daraus entwickeln sich röhrenförmige gelbe, rote oder orangefarbene Blüten. Man beobachtet, wie am unteren Ende der Traube die Blüten verwelken, während sie in der Mitte noch blühen und an der Spitze als Knospen zu sehen sind.

Blüten der Aloe Vera Barbadensis Miller in unterschiedlichen Stadien der Blüte

Wenn Ihre Aloe nach der Blüte eingeht, haben sie offenbar eine Agave für Aloe gehalten. Die beiden Pflanzen sehen sich ähnlich. Jedoch blüht die Agave nur einmal und stirbt danach. Agaven haben gewühnlich eine Lebensdauer von 20 Jahren und mehr. Bei der Kultivierung im Topf, kann diese jedoch auch deutlich kürzer sein.

Krankheiten bei Aloen

Aloen sind robuste Pflanze, die nicht anfällig für Krankheiten und Schädlinge ist. Einzig aufgrund von Pflegefehlern können Mangelerscheinungen auftreten, die durch die richtige Auswahl des Standortes und des Substrats leicht zu vermeiden sind. Am häufigsten sind schlechte Lichtverhältnisse, dauerhafte Staunässe und Nährstoffmangel Ursachen für Mangelerscheinungen. Infolge von Pflegefehlern werden die Aloen dennoch krank, erholen sich aber wieder, wenn man die Pflege ändert. Selten können Aloen auch von Pilzerkrankungen befallen werden. Auch diese sind meist auf Staunässe und Wurzelfäule zurückzuführen. Um diese Pilzerkrankungen zu bekämpfen, hat sich das spritzen und gießen mit einer 1% Wasserstoffperoxid Lösung bewährt. Hier ist allerdings Vorsicht geboten! Wasserstoffperoxid ist stark ätzend! Eine passende Schutzausrüstung ist somit immer Pflicht!

Aloe-Arten: Übersicht der schönsten Arten

  1. Aloe Vera (Echte Aloe)
  2. Aloe arborescens
  3. Aloe aristata
  4. Aloe polyphylla
  5. Aloe ferox
  6. Aloe variegata
  7. Aloe mitriformis
  8. Aloe plicatilis
  9. Aloe aculeata

1. Aloe Vera (Echte Aloe)

Aloe Vera ist ohne zweifel die bekannteste Vertreterin der Aloen. „La vera“ bedeutet „die Echte“. Deshalb wir sie auch als Echte Aloe bezeichnet. Botanisch, und als Inhaltsstoff in Kosmetik, wird sie auch Aloe barbadensis gennant. Dieser Name konnte sich im Sprachgebrauch allerdings kaum durchsetzen. Die Blätter der Aloe Vera werden circa 30 bis 40 cm lang, während der Blütenstand bis zu 90 cm hoch werden kann. Sie bildet auffällige gelbe bis orangefarbene Blüten aus.

2. Aloe arborescens

Die Aloe arborescens wird auch gerne als Ewige Aloe bezeichnet, weil sie sehr alt und bis zu zwei Meter hoch werden kann. Sie gehört zur Gruppe der Baum-Aloe-Arten und bildet mehrere, kahle Scheinstämme aus, an deren Enden Blattrosetten sitzen. Die Blätter sind am Rand auffällig gezahnt. Kommt es zur Blüte, wird aus dem Herzen der Blattrosette heraus ein Blütenstand gebildet, der durch scharlachrote Blüten gekrönt wird. Die Aloe arborescens ist weniger weit verbreitet als die Aloe Vera, zählt aber dennoch zu den schönsten Aloe-Arten. Nach spätestens drei Jahren werden Seitensprosse gebildet, durch die sich die Aloe arborescens verbreitet. Besonders ist, dass die Aloe arborescens tolerant gegenüber kurzen Frosttemperaturen ist. Ähnlich wie die Aloe Vera zählt sie zu den Aloen mit heilender Wirkung. Die Aloe arborescens kann Juckreiz lindern, wenn man sie auf der Haut aufträgt. Vom Verzehr der Zierpflanzen wird von medizinischer Seite abgeraten, da ihre Unbedenklichkeit von der richtigen Verarbeitung abhängt.
Verbreitet ist vor allem die Sorte ‘Miller’, die sich durch ihren auffälligen, leuchtend roten Blütenstand auszeichnet.

Tipp: Aloen gehören zu den Monokotyledonen ­– den einkeimblättrigen Pflanzen – daher ist eine Stammbildung im klassischen Sinne nicht möglich. Von manchen Arten wird aber ein Scheinstamm aus alten Blattscheiden gebildet.

3. Aloe aristata

Die Aloe aristata wird wegen ihres Wuchses auch Kugelige Aloe genannt. Die Zwergform wächst komplett stammlos und bildet bis zu 15 cm lange Blätter aus, die eine auffällige, weiße Randzahnung haben. Im späten Frühling bildet die Aloe aristata eine orangefarbene Blüte aus. Ältere Pflanzen bilden zahlreiche Seitentriebe, so gennannte Kindel, zur Vermehrung. So wie einige andere Aloe-Arten auch, ist die Aloe aristata giftig und hat keinerlei gesundheitsfördernde Wirkung. Zu den bekannten Sorten zählen ‘Cosmo’, sowie ‘Magic’.

4. Aloe polyphylla

Wegen der spiralförmig angeordneten Blätter wird die Aloe polyphylla auch Spiral-Aloe genannt. Die kurzen, eiförmig-länglichen Blätter laufen in einer Spitze zu und sind in fünf Reihen angeordnet, die sich spiralförmig in dieselbe Richtung winden. Die Blattspitze ist wegen ihrer purpurnen Farben oft besonders auffällig. Ältere Aloe polyphylla-Pflanzen bilden eine markante Rosette aus, bei jüngeren Pflanzen ist diese noch nicht so deutlich zu erkennen. Der Pflanzensaft der Aloe polyphylla ist giftig und sollte deshalb nicht auf die Haut aufgetragen oder verzehrt werden.

5. Aloe ferox

Die Aloe ferox stammt ursprünglich aus Südafrika, was ihr den Namen Kap-Aloe gegeben hat. Die zu den Baum-Aloen zählende Art wird auch Wilde Aloe genannt und kann einen bis zu drei Meter hohen Scheinstamm bilden. Die mattgrünen, manchmal rötlich gefärbten, ausladenden Blätter werden bis zu 100 cm lang. Ihre runzeligen Ränder werden von braunen, harten Zähnen gesäumt. So wie Aloe Vera auch, hat die Aloe ferox eine heilende Wirkung bei Hautproblemen. Sie wird gerne für die Produktion von Aloe-Saft genutzt, da sie in ihren dickfleischigen Blättern viel Gel bildet. Ihre Blütentraube wächst bis zu 130 cm hoch und bildet auffällige, leuchtend rote oder orangefarbene Blüten.

6. Aloe variegata

Eine der schönsten Zwerg-Aloen ist die Aloe variegata, die wegen ihrer gescheckten Blätter auch Tiger-Aloe genannt wird. Sie wächst lediglich 10 bis 15 cm hoch und bildet lanzettförmige, zahnlose Blätter an einem kleinen Stamm aus. Mit zunehmendem Alter rollen sich die Blätter etwas ein. Die auffällige, unregelmäßige Zeichnung mit weißen Querbändern auf den Blättern ist das Erkennungsmerkmal der Aloe variegata. Besonders schön ist die schon von jungen Pflanzen gebildete rote Blüte, die an einem bis zu 40 cm langen Blütenstand wächst. Die Aloe variegata zählt ebenfalls zu den giftigen Aloe-Arten. Eine beliebte Sorte ist beispielsweise die Aloe variegata ‘Magic’.

7. Aloe mitriformis

Aloe mitriformis zählt zwar zu den kleinwüchsigen Aloe-Arten, kann aber einen bis zu zwei Meter langen Scheinstamm ausbilden, der ausschließlich liegend wächst. Ihre 20 cm langen Blätter haben eine auffällige Zahnung am Blattrand und können zur Spitze hin rot gefärbt sein. Die Aloe mitriformis bildet eine kleine Blattrosette aus. Unter guten Standortbedingungen trägt sie kleine, scharlachrote Blüten. Der Saft der Aloe mitriformis hat eine positive Wirkung bei Hautproblemen.

8. Aloe plicatilis

Zu den größten Aloe-Arten zählt die Aloe plicatilis, deren Scheinstamm bis zu fünf Meter hoch werden kann und eine verzweigte Krone bildet. Es können mehrere Scheinstämme gleichzeitig gebildet werden. Ebenso wie die Aloe ferox stammt sie aus Südafrika. Wegen ihres ausladenden, fächerartigen Wuchses wird sie auch Fächer-Aloe genannt. Die Blätter sind im Verhältnis zur Größe der Pflanze sehr schlank und haben am Rand meist keine Zähne. Der Blütenstand der Aloe plicatilis wird bis zu 50 cm hoch und bildet leuchtend rote Blüten aus. Wegen der im Milchsaft enthaltenen Stoffe ist die Aloe plicatilis giftig.

9. Aloe aculeata

Die Aloe aculeata ist eine stammlose Aloe-Art, deren Blätter in einer großen Blattrosette angeordnet sind. Die bis zu 60 cm langen, dickfleischigen Blätter bilden auffällige, oft rote Zähne an den Blatträndern und Stacheln auf der Blattfläche aus. Der Name „aculeata“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „stachelig“. Eine Besonderheit der Aloe aculeata ist die zitronengelbe Blüte, die am Ende eines bis zu 100 cm hohen Blütenstandes wächst. Die bekannteste Sorte der Aloe aculeata ist die ‘Jurassic Dragon’.

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